Kunststoffe Agglomerieren
Bei der Herstellung und Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen fallen produktionsbedingte Abfälle an. Es handelt sich dabei um Wertstoffe, die, nach entsprechender Aufbereitung, wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden können. Wertvolle Rohstoffe können hierdurch eingespart und Kosten gesenkt werden.
Voraussetzung für die Wiederverwertung ist die Herstellung eines sauberen, rieselfähigen Agglomerates mit einem hohen Schüttgewicht, dessen Qualität durch die Aufbereitung nicht nennenswert beeinträchtigt wurde, sodass die materialspezifischen Eigenschaften für die Weiterverarbeitung erhalten bleiben. Handelt es sich um dünne Kunststofffasern, Folienabfälle aus Kunststoff oder Schaumstoffe, so kann in den meisten Fällen kein rieselfähiges, wiederverarbeitbares Produkt nur durch einfache Zerkleinerung erzielt werden.
Dies gilt z.B. auch für Teppichbodenabfälle, die größtenteils aus mehreren Komponenten bestehen. Bei diesen Kunststoffen ist nach der Zerkleinerung eine Agglomeration erforderlich. Hier ist der Folienverdichter PFV (Plast-Agglomerator) die optimal geeignete Maschine für
-Fasern und Bänder
-XPS-Platten
-Teppichboden
-PET Abfälle
-Klebefolien
-Dämmstoffe
-Tiefziehfolien
-Folienabfälle, z.B. Agrarfolien
-Verbundfolien und Laminate
Alle Thermoplaste wie Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyamid, Polyester, PVC, ABS können in der Anlage kontinuierlich verarbeitet werden. Es ist auch möglich, Verbundwerkstoffe, z.B. kunststoffbeschichtetes Papier, Kunststoffpulvermischungen und Kunststoffe mit organischen oder anorganischen Bestandteilen aufzubereiten.
Im Gegensatz zu anderen Verfahren wie der Extrusion werden die Thermoplaste im Agglomerator nicht bis zum Schmelzpunkt erhitzt. Durch die kurze Verweilzeit im Prozess wird das Material nur einer minimalen thermischen Beanspruchung ausgesetzt, was die Polymerketten schont und die ursprüngliche Materialqualität nahezu vollständig erhält. Dank seiner robusten Bauweise verarbeitet der Plast-Agglomerator auch restfeuchte, vorzerkleinerte Kunststoffabfälle (mit einer Eingangsfeuchte von bis zu ca.10 %) prozesssicher.
Der große Vorteil: Die Reibungswärme im Prozess übernimmt die Trocknung gleich mit, sodass eine zusätzliche thermische Nachbehandlung entfällt. Das Ergebnis ist ein erstklassiges Agglomerat mit einer Restfeuchte von unter 1 % und hohem Schüttgewicht.
SRS Plast-Agglomerator PFV
SRS Plast-Agglomeratoren dienen der Aufbereitung von thermoplastischen Kunststoffabfällen oder Verbundstoffen zu einem Agglomerat, das durch thermische Belastung nicht verändert ist. Die Hauptkomponenten der Anlage sind kompakt auf einer Grundplatte montiert oder können je nach Anforderung in Modulbauweise geliefert werden. Das Endprodukt überzeugt durch hohes Schüttgewicht und gute Rieselfähigkeit.